
Rhodos ist die größte Insel des Dodekanes und ein Segelrevier für alle, die Sonne, Kultur und ruhige Ankerbuchten verbinden wollen. Von der Hauptstadt im Norden bis zur Südspitze reihen sich geschützte Häfen und versteckte Buchten dicht aneinander, ideal, um in kurzen Etappen von Ort zu Ort zu segeln. Rund um Rhodos zeigt sich der Meltemi meist von seiner milderen Seite, sodass Du hier auch mit wenig Erfahrung entspannt unterwegs bist.
Rhodos liegt im Südosten der griechischen Ägäis, mit rund 300 Sonnentagen im Jahr, kurzen Wegen zwischen den Inseln und vielen geschützten Buchten. Auf der Max, unserer Elan 434 Impression, sind immer max. 6 Gäste an Bord, sodass unser Skipper Zeit für jeden hat. Am schönsten erlebst Du die Insel beim Inselhüpfen unter Segeln, bei angenehmen Temperaturen und viel Sonne.
Im Sommer weht der Meltemi, der vorherrschende Nordwestwind der Ägäis. Rund um Rhodos zeigt er sich meist in gemäßigter Form, während er in den Kykladen deutlich kräftiger bläst. So findest Du hier beständigen Wind zum Segeln, ohne dass es überfordernd wird. Die Segelsaison reicht von April bis Oktober. Wir sind mit der Max von Mai bis Juli hier, wenn der Meltemi mild bleibt und das Wasser mit rund 24 bis 25 Grad zum Baden einlädt.
Der eindrucksvollste Hafen der Insel liegt in der Hauptstadt. Rhodos hat zwei Häfen direkt nebeneinander, die Marina Mandraki und den Handelshafen Emborio, in dem die großen Kreuzfahrtschiffe festmachen. Vom Flughafen erreichst Du die Marina in knapp 20 Minuten mit dem Taxi. Entlang der Küste warten viele romantische Ankerbuchten. Eine der berühmtesten ist die Anthony-Quinn-Bucht an der Ostküste, rund 15 Kilometer von Rhodos-Stadt entfernt. Die felsige, kaum bebaute Badebucht hat glasklares Wasser und einen Sandstrand zum Entspannen nach dem Segeltag. Ihren Namen trägt sie nach dem Schauspieler Anthony Quinn, der hier 1961 Szenen für den Film Die Kanonen von Navarone drehte.
Rhodos verbindet Segeln mit außergewöhnlicher Geschichte, sodass Dir auch beim Landgang nicht langweilig wird. Die Altstadt von Rhodos gehört seit 1988 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Innerhalb der vier Kilometer langen Stadtmauer haben Judentum, Christentum und Islam ebenso ihre Spuren hinterlassen wie die griechische, byzantinische und osmanische Kultur.
Auch abseits der Hauptstadt lohnen sich Stopps. Lindos ist sehr touristisch und zugleich sehr charakteristisch, mit weißen Häusern, kühlen Gassen und Eseln, die Besucher hinauf zur Akropolis tragen. Die Bucht hat einen abgegrenzten Badebereich und einen herrlichen Strand, sodass Du direkt vom Segeln ins Schwimmen und Sonnenbaden wechselst. Prasonisi im Süden von Rhodos ist etwa 1,5 Kilometer breit und 2 Kilometer lang und über einen schmalen Sandstreifen mit der Insel verbunden. Weil das Wasser diesen Streifen von beiden Seiten begrenzt und der Wind hier besonders verlässlich weht, ist Prasonisi ein bekanntes Revier für Kite- und Windsurfer.
Rund um Rhodos liegt eine ganze Kette kleiner Dodekanes-Inseln, alle innerhalb eines Umkreises von etwa 75 Seemeilen, sodass sich die Etappen kurz halten. Nach Symi sind es nur rund 20 Seemeilen, gut vier Stunden unter Segeln. Der Hafen von Gialos gilt mit seinen bunten neoklassizistischen Häusern als eine der schönsten Kulissen der Ägäis. Weiter westlich liegt Chalki, eine winzige, ruhige Insel mit dem Örtchen Emporio, rund 30 Seemeilen von Rhodos-Stadt entfernt. Wer mehr Zeit hat, segelt weiter zum bergigen Tilos und zur Vulkaninsel Nisyros, deren Krater Du zu Fuß erwandern kannst. So wird aus dem Törn ein echtes Inselhüpfen, bei dem jede Insel ihren eigenen Charakter zeigt.
Ja, Du brauchst keine Segelerfahrung für diesen Törn. Das milde Revier rund um Rhodos macht den Einstieg leicht, da die Etappen kurz und geschützt sind. Unser Skipper Peter Pabst segelt seit vielen Jahren und hält den Sporthochseeschifferschein, die höchste deutsche Sportsegellizenz. Er kennt die Besonderheiten des Dodekanes, die stimmungsvollen Häfen und die idyllischsten Ankerplätze und hat auch für Ausflüge an Land gute Tipps parat. Du kannst kräftig mit anpacken und Schritt für Schritt das Segeln lernen oder einfach relaxen und Wind, Wellen und Küsten genießen.
Du findest die Preise im Törn-Kalender. Für Essen und Trinken legt Ihr eine gemeinsame Bordkasse an, aus der auch der Skipper verpflegt wird. Sie liegt meist bei 700 € pro Person pro Woche und richtet sich vor allem danach, wie Ihr einkauft und wie oft Ihr essen geht. Hafengebühren und Diesel kommen je nach Törn und Wind dazu. Die Endreinigung liegt bei 100 € bis 150 €. Alle Nebenkosten werden gleichmäßig auf die Crew verteilt. Bettwäsche und ein Handtuch kannst Du für 20 € pro Person dazu buchen oder einfach selbst mitbringen.
Für dieses Revier sind aktuell keine festen Termine geplant - schaue einfach in unserem Törn-Kalender nach, welche Törns anstehen oder schreib uns Deinen Wunschzeitraum und wir stimmen ihn individuell mit Dir ab.
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